Inkompetenz offensichtlich. Ricarda Lang und der Mindestlohn

Ein abenteuerliches Spiel mit der Berufswelt, die sie nur aus Erzählungen kennt.

Irgendwo in den luftigen Höhen der politischen Auffassung vom Leben scheint Grünen-Chefin Ricarda Lang zu schweben. Dort, wo die Gesetze der Ökonomie nicht gelten. Ihr jüngster Vorstoß, den Mindestlohn in Deutschland auf satte 14 Euro anzuheben, lässt ihre Inkompetenz wieder deutlich zur Geltung kommen. Das wäre ein Anstieg von atemberaubenden 34 Prozent innerhalb von gerade einmal 15 Monaten. Glaubt Lang etwa, das Geld wächst an Bäumen?

14 Semester Jura, Null Praxiserfahrung

Ricarda Lang könnte denken, wie wäre es eigentlich, wenn ich eine erfahrene Arbeitsrechts- oder Wirtschaftsexpertin wäre? Aber weit gefehlt, und weit an der Realität vorbei! Mit 14 Semestern Jura, natürlich ohne Abschluss, zog sie in den Bundestag ein. Wo bleibt hier der Sachverstand für solch gewagte wirtschaftspolitische Vorhaben? Die einzig logische Antwort: Er bleibt nicht nur aus, er ist schlichtweg nicht vorhanden.

Realitätsferne als politisches Kalkül?

Was genau treibt Politiker wie Lang dazu, solch riskante Forderungen zu stellen? Ist es Ideologie? Oder ist es die himmelschreiende Ignoranz gegenüber den Auswirkungen solcher Entscheidungen auf die reale Arbeitswelt? In beiden Fällen ist das Ergebnis gefährlich. Wer die Arbeitswelt nur aus Erzählungen kennt, kann sich kaum in die Lage derer versetzen, die von Mindestlöhnen leben. Schon gar nicht in die Lage der teils kleinen Unternehmen, die solche Mindestlöhne dann zahlen sollen.

Wirtschaftliche Folgen? Ein Rätsel für Lang

Es gibt eine Vielzahl von Studien und Analysen, die darauf hinweisen, dass übermäßige Erhöhungen des Mindestlohns Arbeitsplätze gefährden können, insbesondere in Branchen mit geringen Gewinnspannen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, das jenen schaden könnte, die man eigentlich schützen möchte: den Arbeitnehmern. Es ist offensichtlich, dass Lang die komplexen Mechanismen der Arbeitswelt nicht versteht, oder, aus wahltaktischen Gründen schlichtweg ignoriert.

Wolkenkuckucksheim trifft Realität

Ricarda Lang’s Vorschlag ist nicht nur fern der Realität; er ist auch gefährlich. Denn die Einführung eines derart hohen Mindestlohns könnte verheerende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die deutsche Wirtschaft insgesamt haben. Kleinunternehmen könnten schließen, Arbeitsplätze könnten verloren gehen, und am Ende könnte der Schuss nach hinten losgehen. Doch solche Szenarien scheinen in Lang’s Wolkenkuckucksheim keinen Platz zu haben.

Ein teures Spiel mit der Arbeitswelt

Ricarda Lang’s Idee, den Mindestlohn auf 14,00 Euro anzuheben, offenbart eine erschreckende Unkenntnis der realen Arbeitswelt und der wirtschaftlichen Grundlagen. Ihre Forderungen sind nicht nur unrealistisch, sondern könnten die bereits angeschlagene Wirtschaft weiter ins Wanken bringen. Bevor solch radikale Vorschläge, ohne Sachkenntnis, gemacht werden, wäre es ratsam, sich erst einmal mit den Menschen an der Basis zu beraten. Basis?  Wer soll denn das schon wieder sein?

Mindestlohn muss raus aus der Politik

Es wäre sinnvoll, die Festsetzung des Mindestlohns aus dem direkten politischen Einflussbereich herauszunehmen und sie wieder der unabhängigen Expertenkommission zu übertragen. Diese könnte dann in regelmäßigen Abständen Anpassungen vornehmen, die auf realen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen basieren, nicht auf politischen Agenden.

Bildinformation: Grüne Bundestagsfraktion / Stefan Kaminski

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