Frauen an die Macht? Skandale häufen sich! Eine Analyse

Frauen an die Macht? Skandale häufen sich! Eine Analyse

Immer wieder wird die Forderung laut, dass mehr Frauen machtvolle Positionen besetzen sollen. In jüngster Zeit jedoch häufen sich speziell in der politischen Landschaft die Anzahl von handfesten Skandalen, die durch Frauen verursacht werden. Dieser Umstand wirft die Frage auf, ob es nicht an der Zeit ist, mit dem Vorurteil aufzuhören, “Frauen sind die besseren Menschen”. 

Natürlich ist es wichtig, individuelles Verhalten und ethisches Handeln nicht aufgrund des Geschlechts zu bewerten, sondern aufgrund von Prinzipien, Werten und dem konkreten Verhalten einer Person. Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, können Fehler machen und Fehlverhalten zeigen. Wenn jedoch Skandale überproportional bei Frauen auftreten, muss genau darüber diskutiert werden.

Geschlechtergleichstellung bedeutet, Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Chancen und Möglichkeiten einzuräumen. Es geht nicht darum, bestimmte Geschlechter als besser oder schlechter zu betrachten. Es geht darum, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit und Lebensleistung wieder in den Vordergrund zu rücken. Es geht auch darum, die besten an die Macht zu bringen, unabhängig von ihrer Gattung.

 

Negative Beispiele gab es in der jüngsten Vergangenheit sehr viele. Frauen, die offensichtlich der Größe ihres Amtes nicht gewachsen sind oder waren. Korruptionsvorwürfe, Wahlfälschung, Berater-Affären, Plagiatsvorwürfe, Steuervergehen, Russland Nähe sind nur einige der Vorhaltungen, die heute noch im Raum stehen, oder bereits zu Rücktritten geführt haben. Einige dieser negativen Beispiele werden hier näher erläutert:

Liz Truss

Nach 45 turbulenten Tagen gibt Truss das Ende ihrer Amtszeit bekannt. Es ist die kürzeste Regierungszeit eines Premierministers in der Geschichte Großbritanniens. Frau Truss verursachte innerhalb weniger Tage durch planlose Wirtschaftspolitik ein beispielloses Chaos an den Finanzmärkten.

Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen)

Nachdem die Flut das Ahrtal teilweise zerstört hatte, Menschen ums Leben gekommen waren, zog es die Landesministerin Anne Spiegel (Grüne) vor, für 4 Wochen aus privaten Gründen, wie sie ausführte, in Urlaub nach Frankreich zu fahren. Auch über ihre Teilnahme an Kabinettssitzungen sagte sie die Unwahrheit, was dazu führte, dass sie als Familienministerin zurücktreten musste. 

Ursula Heinen-Esser (CDU)

die Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen hat ihr Amt ebenfalls in Folge der Flutkatastrophe im Ahrtal niedergelegt. Auch bei ihr spielten private Gründe eine übergeordnete Rolle. Um den Geburtstag ihres Mannes zu feiern, traf man sich mit weiteren Regierungsmitgliedern auf einer Ferieninsel

Franziska Giffey (SPD)

Nach dem Entzug des Doktortitels wurden neue Plagiatsvorwürfe gegen Franziska Giffey, die SPD-Spitzenkandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus, veröffentlicht. Diese bezogen sich auf ihre Masterarbeit, die sie 2005 an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR) verfasst hat. Ihr Vorgehen bei der Masterarbeit sei an “Dreistigkeit nicht zu überbieten”, so der Plagiatsgutachter Martin Heidingsfelder, Gründer von Vroniplag.

Manuela Schwesig (SPD)

Ein seit Jahren schwelender Skandal. Es geht um die Umwelt- und Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern. Nicht nur, dass die Finanzierung der Stiftung vermeintlich, über die russische Gazprom ermöglicht wurde. Manuela Schwesig wird unterstellt, die Stiftung gegründet zu haben, um US-Sanktionsdrohungen zu umgehen. Die Stiftung soll hauptsächlich gegründet worden sein, um die umstrittene Gaspipeline “Nord Stream 2” fertigzustellen. Höhepunkt war unter anderem, dass drei Steuererklärungen der Stiftung von einer, warum auch immer, in Panik geratenen Finanzbeamtin mutmaßlich in einem Kamin verbrannt wurden. Massive Rücktrittsforderungen gegenüber Manuela Schwesig wurden bisher nicht erfüllt.

Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen)

in ihrem Buch “Jetzt” wurden auf 241 Seiten 5 Plagiate erkannt. Der damalige CSU-Generalsekretär Markus Blume interpretierte die Vorwürfe gegen Baerbock so: “Vorsätzlich getäuscht, schlampig gearbeitet und bei der eigenen Leistung schon wieder hochgestapelt. Das hat bei Annalena Baerbock scheinbar System und erschüttert einmal mehr ihre Glaubwürdigkeit”. Hochstapelei wurde ihr wegen Ungereimtheiten in ihrem Lebenslauf unterstellt. Auch bei der Meldung von Nebeneinkünften wurden ihr Unregelmäßigkeiten zur Last gelegt. Konsequenzen? Keine!

Patricia Schlesinger

Die ehemalige RBB-Intendantin wurde nach Vorwürfen der Korruption, Vorteilsnahme und Verschwendung von Beitragsgeld im Anschluss an ihren Rücktritt von den zuständigen Aufsichtsgremien abberufen und fristlos gekündigt. Gegen Schlesinger ermittelt die Berliner Generalstaatsanwaltschaft.

Alice Schwarzer (Steuerhinterziehung)

2016 hat das Amtsgericht Köln einen Strafbefehl gegen Alice Schwarzer wegen Steuerhinterziehung erlassen. Der dpa gegenüber erklärte Schwarzer: “Ja, es stimmt, dass mein Steuerverfahren abgeschlossen ist”. “Wie zu erwarten, via Strafbefehl”. “Sie habe 200.000,- Euro Steuern plus Säumniszinsen nachgezahlt, und damit den Fehler wieder gutgemacht”, so ihre eigene Einlassung.

Nancy Faser (SPD)

Arne Schönbohm, der ehemalige Chef des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Klage gegen Nancy Faser eingereicht, und verlangt Schadenersatz. Der Vorwurf lautet: Die Ministerin habe ihre “Fürsorgepflicht” ihm gegenüber verletzt. Das angewandte Vorgehen von Faser weitet sich zusehends in einen handfesten Politskandal aus.

Die Liste der Skandale könnte endlos weitergeführt werden. Nicht näher beschrieben sind Skandale von: 

  • Christine Lambrecht
  • Malu Dreyer
  • Ursula von der Leyen
  • Monika Hohlmeier
  • Eva Kaili
  • Annette Schavan………..

Gemäß Analyse wäre es unangemessen und ungenau, zu verallgemeinern. Die Frage, ob Frauen oder Männer “bessere Menschen” sind, ist subjektiv und hängt von persönlichen Überzeugungen, Werten und Kriterien ab.

Die Vorstellung, dass, wie immer behauptet, eine Geschlechtergruppe moralisch überlegen ist, basiert auf Stereotypen und Vorurteilen. Moralische Werte und Verhaltensweisen hängen von einer Vielzahl Faktoren ab. Dazu zählen, persönliche Überzeugungen, Erziehung, Kultur und individuelle Entscheidungen. Es ist wichtig, Menschen als einzigartige Individuen zu betrachten und ihre moralischen Qualitäten nicht aufgrund ihres Geschlechts zu beurteilen.

Die Idee, die am besten qualifizierten Personen unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder anderen persönlichen Merkmalen an die Spitze zu bringen, ist ein Ansatz, der auf Betonung von Leistung und Qualifikation setzt. 

Es ist an der Zeit, dass die Auswahl von Führungskräften und Entscheidungsträgern wieder aufgrund ihrer Kompetenz und Erfahrung getroffen werden sollte. Es ist an der Zeit, dass nicht mehr die Quote entscheidet. Es ist an der Zeit, Fakten anzusprechen, die aus der Zeit sind.

Bildinformationen:

  • Patricia Schlesinger: Bild: Imago Images/Christian Ditsch
  • Christine Lamprecht: Florian Gaertner photothek.de
  • Annalena Baerbock: gruene.de
  • Franziska Giffey: Fotocredit: SPD Berlin/ Joachim Gern
  • Manuela Schwesig: www.dirk-stamer.de
  • Anne Spiegel: MINISTERIUM FÜR FAMILIE, FRAUEN, JUGEND, INTEGRATION UND VERBRAUCHERSCHUTZ RHEINLAND-PFALZ

Rudolf Stier - Freier Journalist

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