“How dare you” Greta Thunberg. Aktivistin zeigt ihre Fratze

“How dare you” Greta Thunberg. Aktivistin zeigt ihre Fratze
Erjan Dam (grüne Jacke) mit Greta Thunberg auf der Bühne. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Greta Thunberg: Eine umstrittene Sprecherin für 'Fridays for Future

Die weltbekannte Klimaaktivistin Greta Thunberg hat mit ihrem markanten „How dare you“-Ausruf während ihrer Rede bei den Vereinten Nationen im Jahr 2019 zweifellos die Aufmerksamkeit der Welt auf die Dringlichkeit des Klimawandels gelenkt. Doch in den letzten Jahren haben sich zunehmend kritische Stimmen darüber erhoben, ob Greta Thunberg noch die geeignete Sprecherin für die „Fridays for Future“-Bewegung ist. Dies umso mehr, wenn sie sich, wie jetzt geschehen, offen auf die Seite von Terroristen stellt.

Eine Symbolfigur, die Terrorismus unterstützt

Eine der Hauptkritikpunkte ist die politische Ausrichtung von Greta Thunberg. Während ihre Leidenschaft und Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel bewundernswert sind, hat sie in jüngster Zeit vermehrt politische Positionen eingenommen, die nichts mit Umweltfragen zu tun haben. Insbesondere ihre Äußerungen zur Situation in Israel haben für Kontroversen gesorgt. Es ist wichtig zu betonen, dass der Kampf für den Klimaschutz und die Meinungsäußerung zu internationalen Konflikten zwei völlig unterschiedliche Themen sind. Die Vermischung dieser Angelegenheiten führt dazu, dass die Botschaft von „Fridays for Future“ verwässert wird.

Zudem haben einige Beobachter den Eindruck, dass Greta Thunberg immer mehr zu einer Symbolfigur geworden ist und die tatsächliche Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen vernachlässigt wird. Es ist wichtig, dass die Bewegung für Klimaschutz konkrete Lösungen und politische Veränderungen vorantreibt, anstatt sich nur auf spektakuläre Auftritte und symbolische Gesten zu konzentrieren.

Die Frage, ob Greta Thunberg noch immer die geeignete Sprecherin für „Fridays for Future“ ist, sollte jedoch nicht den Fokus darauf lenken, wie wichtig und dringend der Kampf gegen den Klimawandel ist. Unabhängig von ihrer Rolle sollten wir uns alle darauf konzentrieren, Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Planeten zu schützen.

Es ist unbestreitbar, dass Greta Thunberg eine wichtige Rolle dabei gespielt hat, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und junge Menschen zu mobilisieren. Doch es ist auch wichtig, dass die Bewegung selbstkritisch bleibt und sicherstellt, dass ihre Botschaft klar und unverfälscht bleibt. Schließlich geht es bei „Fridays for Future“ darum, den Klimawandel zu bekämpfen und nicht um politische Nebenkriegsschauplätze.

Hass auf Menschen? In einer Klimabewegung?

Hass oder Diskriminierung gegenüber einer bestimmten Menschengruppe, oder jeder anderen Gemeinschaft, ist grundsätzlich inakzeptabel und unangebracht, egal in welchem Kontext oder in welcher Bewegung. Eine Klimabewegung, die angetreten ist, die Menschheit vor dem Klimawandel zu retten, sollte sich auf Umweltthemen und den Kampf gegen den Klimawandel konzentrieren, ohne Hass oder Vorurteile gegenüber bestimmten Menschen zu schüren.

Es könnte sonst der Eindruck entstehen, dass nur bestimmte Menschen ein Recht auf Rettung haben, andere dagegen nicht. Wohin die Grundlagen dieser Denkart geführt haben, wurde bereits mehrmals in der Geschichte der Menschheit anschaulich unter Beweis gestellt. Wer Terrorismus nicht anprangert, macht sich mit Terroristen gemein.

Klimaaktivisten sollten sich für Umweltschutz einsetzen, sich auf die dafür notwendigen Ziele konzentrieren und Diskussionen und Handlungen in einer respektvollen und inklusiven Art und Weise führen. Hass, Diskriminierung und Vorurteile sind Hindernisse, die dazu führen, dass Kernbotschaften einer Bewegung verloren gehen.

Kurz gesagt, Hass auf Juden oder jede andere Form von Hass gehört nicht in eine Klimabewegung oder irgendeine andere soziale Bewegung. Es ist wichtig, sich auf die relevanten Umweltthemen zu konzentrieren und sich gegen Diskriminierung und Hass in jeder Form zu engagieren. Das gilt natürlich, und vor allem für diejenigen, die Bewegungen jeglicher Art anführen.

 

Politisch und Sozial inkompetent

Es mag sein, dass Greta Thunberg, wie viele junge Aktivisten, in einer öffentlichen Rolle steht. Daher werden ihre Worte und Handlungen sorgfältig beobachtet. Als Kind hatte sie vielleicht eine starke Stimme für den Klimaschutz, aber mittlerweile hat sie unter Beweis gestellt, dass sie zu politischen oder sozialen Fragen eine Meinung hat, die menschenverachtend, gewaltverherrlichend und damit inakzeptabel ist. „How dare you“ Greta? (Wie kannst Du es wagen)?

Rudolf Stier - Freier Journalist

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